Vorstandswahlen der Grünen

Bei den Vorstandswahlen der Grünen wurde die Doppelspitze Anja Podtschaske und Uwe Borchardt in ihrem Ehrenamt bestätigt. Den Vorstand komplettiert der neue Kassierer Marcus Praschan.

Als mittelfristiges Ziel steht nach dem Abzug des Militärs die Verwirklichung des National Parks Senne. Von den Vorteilen eines Nationalparks möchten die Grünen möglichst viele Hövelhofer überzeugen. Dazu Uwe Borchardt: „Ich komme aus der Reisebranche und konnte weltweit schon viele National Parks bewundern. National Parks sind eigentlich ein Geschenk der Natur. Man muss dieses Geschenk nur annehmen. Durch ein durchdachtes Konzept werden National Parks zugänglich und in ihrer Einzigartigkeit trotzdem erhalten. Unverständlicherweise scheint es aber sehr viele Gegner einer solchen Chance zu geben. Manchmal frage ich mich echt wohin diese Gegner in Urlaub fahren. In Industriegebiete?“

Die Bedeutung des Emsradweges als Verbindung National Parks Wattenmeer – National Park Senne würde sichtlich steigen. Die Kooperation der Gemeinde Hövelhof mit der Insel Borkum im National Park Wattenmeer könnte ausgebaut werden.

Anja Podtschaske „Die entstehenden Arbeitsplätze im touristischen Dienstleistungsgewerbe würden der Gemeinde sicherlich guttun.“

Des Weiteren möchten die Grünen die Abholzung des Waldes für Industrieflächen verhindern. Anja Podtschaske „An zwei Ortseinfahrten grüßen jetzt schon riesige Hochregallager. Arbeitsplätze sind natürlich wichtig aber man muss sich zu Hause auch noch wohlfühlen.“

Langfristig gesehen möchten die Grünen mit Hilfe der anderen Oppositionsparteien die absolute Mehrheit der CDU im Gemeinderat brechen. Marcus Praschan „Paderborn macht es gerade vor, dort ist die CDU erstmal so lange ich denken kann nicht mehr in der Verantwortung. Die durch die Hövelhofer CDU vielgeliebte CSU in Bayern hat es auch schon durch, dort ist die absolute Mehrheit der CSU bei der letzten Bundestagswahl historisch gefallen.

Es würde der Demokratie in Hövelhof gut tun, wenn die CDU die absolute Mehrheit verliert. Evtl. würden dann ja auch mal auf andere Meinungen eingegangen werden und nicht Anträge anderer zum Beispiel reflexartig abgelehnt werden. Die CDU in Hövelhof müsste mehr nachdenken und Kompromisse eingehen bzw. auch andere Meinungen zulassen.“

Hinweisen möchten die Grünen auf ihre immer öffentlichen Fraktions- und Ortsverbandssitzungen im Hotel Victoria bei denen jeder willkommen ist. Guten Zuspruch findet auch der neu eingerichtete Stammtisch der rundum in verschiedenen Lokalitäten stattfindet. Termine sind der Homepage zu entnehmen: www.gruene-hoevelhof.de

Ohne Konzept in die Zukunft – Grüne besorgt um strategische Ausrichtung der Gemeinde

In der vergangenen Ratssitzung wurden von den Oppositionsparteien SPD, FDP und Die Grünen insgesamt 13 Anträge zum Haushalt 2018 eingebracht. Diese Anträge befassten sich mit den verschiedensten Themen und Konzepten und wurden ausnahmslos von der CDU-Mehrheit im Rat abgelehnt.
Die Mehrzahl der Anträge kam von den Grünen. Unter anderem forderten sie ein Parkraumkonzept, um die Kosten für den Bau von überflüssigen Parkplätzen zu minimieren. Ein anderer Antrag befasste sich mit der Notwendigkeit, ein Konzept zu erstellen, das darauf ausgerichtet sein sollte, wie ein gedeihliches und für alle Beteiligten vorteilhaftes Zusammenleben der fluchtbedingten Neubürger Hövelhofs und der alteingesessenen Bevölkerung am besten funktionieren kann. Ebenfalls von den Grünen kam erneut ein Antrag, ein integriertes Klimaschutzkonzept zu erstellen, um die CO2-Emissionen zu minimieren und gleichzeitig die heimische Wirtschaft zu fördern.
In einer Pressemitteilung erklären die Grünen jetzt, dass sie besorgt seien, dass fehlende Konzepte dazu führen, dass die Gemeindeverwaltung nicht effektiv arbeiten kann. Der CDU werfen sie mangelnde Weitsicht und fehlenden Gestaltungswillen vor. (mehr …)

Grüne beantragen Parkraumkonzept

So berichtet das Westfalen Blatt in der heutigen Papier- und Online-Ausgabe über unseren Antrag zu einem Parkraumkonzept für Hövelhof. Es soll den Bürger*innen, den Parteien, der Verwaltung, den Einzelhändlern und anderen Beteiligten helfen, die Situation richtig einzuschätzen und Fehlinvestitionen zu vermeiden.

http://m.westfalen-blatt.de-Erstellung-eines-Parkraumkonzepts-Braucht-Hoevelhof-mehr-Parkplaetze

Mehr Umweltschutz in Hövelhof

Grüne beraten den Haushaltsplan 2018

Die Hövelhofer Grünen haben den von der Gemeinde erstellten Haushaltsplanentwurf für das kommende Jahr diskutiert. Der Plan wurde von der Gemeindeverwaltung erstellt und erfasst alle zu erwarteten Einnahmen und Ausgaben für das Jahr 2018. Für das kommende Jahr sind höhere Ausgaben als Einnahmen geplant, was jedoch durch Rücklagen aufgefangen werden kann. Diese Rücklagen resultieren zum guten Teil aus den Überschüssen des Jahres 2016.
Nach Darstellung der Grünen ist die Planung deutlich zu „betonlastig“ und meinen damit die zahlreichen, durchaus notwendigen Investitionen in Gebäude und Straßen. Sie erklären in einer Pressemitteilung, dass ihnen die Ansätze für Mitarbeiter-und Ehrenamtsentlastung sowie konzeptioneller Arbeit an Themen des Umweltschutzes ebenso zu kurz kommen, wie die Ausgaben für mehr Bürgernähe und Verkehrssicherheit. (mehr …)

GRÜNE begrüßen Kehrtwende des Bürgermeisters: Fördergelder werden angenommen

Ende des vergangenen Jahres hatten die GRÜNEN im Gemeinderat beantragt, die Gelder aus dem Förderprogramm „Gute Schule 2020“ des Landes NRW anzunehmen und in Absprache mit den Schulen sinnvoll zu investieren. Die CDU-Mehrheit lehnte damals den Antrag mit der Begründung ab, dass die Verbuchung des Geldes Taschenspielertricks ähnele. In dem nun vom Bürgermeister vorgelegten Haushaltsentwurf 2018 wird dieses Förderprogramm jetzt doch in Anspruch genommen.

Jörg Schlüter, der den Antrag in 2016 verantwortete, erklärt dazu: „Es geht immerhin um gut 600.000 €! Wir haben dem Bürgermeister und der CDU im vergangenen Jahr vorwerfen müssen, dass sie nicht bereit seien, ihre ideologischen Scheuklappen abzunehmen und deshalb den von allen anderen Parteien unterstützen Antrag ablehnen würden. Und wir haben prophezeit, dass sie innerhalb eines Jahres ihre Meinung ändern würden. Genau das passiert jetzt.“ (mehr …)

Antrag der Grünen zur Kostensenkung und zum Klimaschutz einstimmig beschlossen

Mehr Transparenz bei den Energiekosten

Zukünftig wird den stetig steigenden Energiekosten der Gemeinde Hövelhof der Kampf angesagt, denn in den letzten 5 Jahren stiegen die Ausgaben für Energie von knapp 700.000 € auf ca. 900.000 €.
Die Hövelhofer Grünen brachten in der letzten Ratssitzung einen Antrag ein, der allen Fraktionen geeignet erscheint, eine grundlegende Transparenz in die Energieverbräuche der Schulen und anderer kommunaler Gebäude zu bringen. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen. (mehr …)

Grüne wollen es genau wissen

Steigende Energiekosten sollen in den Focus genommen werden

Die Energiekosten der Gemeinde Hövelhof entwickeln sich kontinuierlich nach oben. Waren es 2012 noch ca. 690.000 €, wurde 2017 bereits mit 900.000 € geplant. Für die Hövelhofer Grünen ist dies nach eigenen Angaben ausreichend, um die Entwicklung nicht nur in der Gesamtsumme zu beurteilen, sondern auch die einzelnen Kostenverursacher genauer zu beleuchten. (mehr …)

Grüne wollen Grohnde abschalten – Resolution im Hövelhofer Rat beantragt

Am 26. April jährt sich das Atomunglück von Tschernobyl zum einunddreißigsten mal. Das Unglück von Fukushima ist gut sechs Jahre her. Die Hövelhofer Grünen wollen keinen GAU in Grohnde erleben und setzen sich deshalb für die Abschaltung des Atomkraftwerks ein.
Im Atomkraftwerk Grohnde hat es seit der Inbetriebnahme 1985 bislang 250 meldepflichtige Störfälle gegeben. In letzter Zeit häufen sich die besorgniserregenden Defekte. Das AKW Grohnde liegt ca. 60 Kilometer von Hövelhof entfernt. Die Hövelhofer Grünen überraschen die Alterungsprobleme nicht. (mehr …)

GRÜNE Anliegen werden Realität

Hövelhofer GRÜNE freuen sich über die Umsetzung ihrer Anträge und Anregungen

Bereits im Frühjahr 2014 beantragten die Hövelhofer GRÜNEN ein offenes und freies WLAN im Bereich des Rathauses. Sofort umgesetzt wurde damals ein WLAN-Zugang für alle Ratsmitglieder. In der Folge erinnerten die GRÜNEN immer wieder daran, dass ein freier WLAN-Zugang für Bürgerinnen und Bürger flächendeckend für Hövelhof das Ziel sein müsse. Die GRÜNEN favorisierten dabei eine Kooperation mit den Freifunkern Paderborn, die extrem kostengünstig sei und mittlerweile in verschiedenen Kommunen umgesetzt ist.
Die GRÜNEN freuen sich, dass nun ein Anfang der freien WLAN-Versorgung in Hövelhof gemacht wurde. Fraktionsvorsitzender Marcus Praschan dazu: (mehr …)

Antrag Fragestunde für Bürgerinnen und Bürger

Beschlussvorschlag
Der Rat der Gemeinde beschließt, dass Fragestunden für Einwohner und Einwohnerinnen in den Rats- und Ausschusssitzungen durchgeführt werden.

Begründung
Eine Fragestunde soll den Bürgern und Bürgerinnen der Sennegemeinde Hövelhof die Möglichkeit geben, nicht nur allgemein interessierende, sondern auch individuelle Fragen zu stellen. Sie soll die Rats- und Ausschusssitzungen lebendiger gestalten und zu einem besseren Verständnis zwischen den Selbstverwaltungsorganen und den Bürgerinnen und Bürgern fördern.

Wir schlagen folgende Punkte vor, die in die Geschäftsordnung eingearbeitet werden können:
1. Die Einwohner und Einwohnerinnen der Sennegemeinde Hövelhof, die das 16. Lebensjahr vollendet haben, sind berechtigt, jeweils bis zu drei Fragen aus dem Be-reich der örtlichen Gemeinschaft bei öffentlichen Sitzungen an die Mitglieder des Gemeinderats und den oder die Bürgermeisterin zu stellen und Vorschläge oder An-regungen zu unterbreiten, sofern der Gemeinderat für diese Angelegenheit zuständig ist.
2. Fragestunden werden innerhalb der Rats- und Ausschusssitzungen mit in die Ta-gesordnung aufgenommen und in den Medien (Presse, Homepage, etc.) veröffentlicht.
3. Die Fragen können durch den Fragensteller unter dem Tagesordnungspunkt „Fra-gestunde“ am Anfang der öffentlichen Sitzung des Rates oder Ausschusses gestellt und begründet werden. Je Fragesteller wird eine Zusatzfrage zugelassen.
4. Je Fragesteller werden bis zu fünf Minuten Rederecht gewährt. Die Fragestunde soll die Dauer von 60 Minuten nicht überschreiten.
5. Die Antworten können von allen Mitgliedern des Rates oder der Ausschüsse gege-ben werden. Die Leitung hat der oder die Bürgermeisterin bzw. die Ausschussvorsitzenden.
6. Eine Beschlussfassung über die Beantwortung der Fragen oder über die inhaltliche Behandlung vorgetragener Anregungen und Vorschläge findet im Rahmen der Frage-stunden nicht statt.
7. Fragen können vorher schriftlich eingereiht oder spontan gestellt werden. Schriftli-che Einrichtungen müssen spätesten 3 Werktage vor Sitzungsbeginn bei der Verwal-tung vorliegen. Schriftlich eingereichte Fragen haben Vorrang vor mündlichen Fragen.
8. Die Fragen müssen die Belange und Zuständigkeit der Sennegemeinde Hövelhof betreffen. Fragen, Vorschläge und Anregungen sind durch den Vorsitzenden zurück-zuweisen, wenn sie nicht Angelegenheiten aus dem Bereich der örtlichen Verwaltung oder wenn sie Angelegenheiten betreffen, die in einer nicht öffentlicher Sitzung zu behandeln sind.