Antrag der Grünen zur Kostensenkung und zum Klimaschutz einstimmig beschlossen

Mehr Transparenz bei den Energiekosten

Zukünftig wird den stetig steigenden Energiekosten der Gemeinde Hövelhof der Kampf angesagt, denn in den letzten 5 Jahren stiegen die Ausgaben für Energie von knapp 700.000 € auf ca. 900.000 €.
Die Hövelhofer Grünen brachten in der letzten Ratssitzung einen Antrag ein, der allen Fraktionen geeignet erscheint, eine grundlegende Transparenz in die Energieverbräuche der Schulen und anderer kommunaler Gebäude zu bringen. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen.

Jörg Schlüter, klimapolitische Sprecher der grünen Fraktion: „Es ist nicht ganz einfach den Energieverbrauch einer Sporthalle zu beurteilen. Wenn die Nutzerzahlen und die Öffnungszeiten in den dunklen Abendstunden steigen, steigt wahrscheinlich auch der Stromverbrauch. Wenn jedoch Nutzerzahlen und Öffnungszeiten konstant bleiben und der Stromverbrauch trotzdem steigt, gilt es einzugreifen. Das ist ein zugegeben einfaches Beispiel. Aber auf dieser Basis sollen nun alle großen Verbrauchsstellen der Gemeinde Hövelhof, z.B. alle Schulen, langfristig beobachtet werden.“
Marcus Praschan, Fraktionsvorsitzender der Grünen, ergänzt: „Mit diesem Verfahren schaffen wir erhöhte Transparenz im Kostenbereich und Vergleichbarkeit zu anderen Verbrauchsstellen und bekommen Entscheidungshilfen für künftige Investitionen in energiesparende Technik.“
Wie die Grünen in eine Pressemitteilung erklären, sei das Verfahren in finanzpolitischer Sicht ein wichtiger Schritt, da die Energiekosten schließlich aus Steuermitteln der Hövelhofer Bürger bezahlt werden.
„Allerdings“, so Schlüter, „ist es auch ein erster Beitrag, um über mittelfristig hoffentlich sinkende Energieverbräuche auch den CO2-Ausstoß zu mindern. Es ist also ein kleiner Schritt in Richtung Klimaschutz, der uns jedoch nicht davon abhalten wird, weiterhin für ein umfassendes Klimaschutzkonzept in Hövelhof zu kämpfen.“

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