GRÜNE fordern faire Auseinandersetzung

Der Grüne Ratsherr Jörg Schlüter fordert die CDU zu mehr Sachlichkeit und einer fairen Auseinandersetzung auf. Im Gegenzug dürfe dann die CDU das Verbreiten von Fake-News einschränken, teilen die Hövelhofer Grünen in einer Pressemitteilung mit.
Stein des Anstoßes ist die Diskussion in der vergangenen Ratssitzung, in der ein Antrag der Grünen besprochen wurde. Diese wollten die Verwaltung auffordern, Standorte für Wildblumenwiesen zu prüfen und die Kosten dafür zu ermitteln, um dann aktiv in den Insektenschutz einzusteigen.

Die CDU warf den Grünen Trittbrettfahrerei vor, da Naturschutzstiftung Senne und die Landwirtschaft in Espeln an einem ähnlichen Projekt arbeiten.
Die CDU regte in der Ratssitzung nun an, die Verwaltung ohne Kostenprüfung zu beauftragen mit der Naturschutzstiftung und der Landwirtschaft die von den Grünen geforderte Maßnahme umzusetzen. Dies wurde dann einstimmig beschlossen.
Marcus Praschan, Fraktionsvorsitzender der Grünen: „Uns Ideenklau vorzuwerfen ist insofern unverschämt, als dass wir derartige Anträge bereits im Dezember angekündigt haben, als die CDU noch mit wirren Argumenten abgelehnt hat, den Insektenschutz als kommunales Ziel in den Haushalt aufzunehmen.“
Nachdem die CDU nun auf Facebook einen entsprechenden Post veröffentlichte, der deutlich machen soll, dass sie diejenigen sind, die eine Lösung gefunden hätten, erklärt Schlüter: „Jetzt wird die CDU aber wirklich peinlich. Sie haben einen Antrag der Grünen eins zu eins übernommen, auf eine Kostenprüfung verzichtet und dann noch die Verwaltung gegängelt, indem ihr vorgeschrieben wird, mit wem sie das umsetzen muss. Das nennt man dann wohl, sich mit fremden Federn zu schmücken!“
Nach eigenen Angaben freuen sich die Grünen, dass sie ihr erklärtes Ziel erreicht haben. „Sicherheitshalber weisen wir schon mal darauf hin, dass von uns weitere Anträge zum Artenschutz, Umweltschutz und Klimaschutz kommen werden. Ideenklau bei der CDU ist da sowieso nicht möglich, von der Seite kommt in dem Themenfeld nun mal nichts“, macht Schlüter deutlich.

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