{"id":194,"date":"2014-05-05T22:29:35","date_gmt":"2014-05-05T20:29:35","guid":{"rendered":"http:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\/cms\/?p=194"},"modified":"2014-05-06T16:10:11","modified_gmt":"2014-05-06T14:10:11","slug":"programm-zur-kommunalwahl-2014","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\/cms\/programm-zur-kommunalwahl-2014\/","title":{"rendered":"Programm zur Kommunalwahl 2014"},"content":{"rendered":"<h1><a style=\"font-size: 13px;\" href=\"http:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\/cms\/?page_id=23\">Programm in anderen Formaten, PDF<\/a><\/h1>\n<h1>Daf\u00fcr braucht&#8217;s GR\u00dcN<\/h1>\n<p>10 Jahre waren die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen nicht im Gemeinderat vertreten. Das soll sich jetzt nach der Neugr\u00fcndung des Gr\u00fcnen Ortsverbandes im Jahre 2013 \u00e4ndern.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Das bedeutet f\u00fcr H\u00f6velhof, dass endlich wieder Bewegung in die Themengebiete Umweltschutz und Energie kommen wird.<\/p>\n<p>Wir freuen uns auf einen Nationalpark und unterst\u00fctzen die b\u00e4uerliche Landwirtschaft.<\/p>\n<p>Wir werden zeigen, dass Wirtschaftspolitik auch in Zeiten knapper Gewerbefl\u00e4chen m\u00f6glich ist und dass Verkehrspolitik mehr als nur Stra\u00dfenbau beinhaltet.<\/p>\n<p>Wir wollen beweisen, dass Schulpolitik viele Facetten hat und werden den demografischen Wandel als Nutzen begreifen.<\/p>\n<p>Wir werden uns f\u00fcr eine aktive Frauenpolitik einsetzen und die Vereinslandschaft sowie das Ehrenamt f\u00f6rdern.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><!--more--><\/p>\n<p><b>Sie finden alle Informationen unter: <\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/2014.gruene-hoevelhof.de\"><b>2014.gruene-hoevelhof.de<\/b><\/a><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><b>oder kontaktieren sie uns:<\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><b>Hotline: 0151 18943840 <\/b>Es gilt der Tarif Ihres\/Deines Anbieters f\u00fcr ein Gespr\u00e4ch in das<\/p>\n<p>Deutsche Telekom Mobilfunknetz, Mo-Fr 17-21 Uhr, vorerst bis<\/p>\n<p>Ende Mai 2014<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><b>E-Mail: <a href=\"javascript:DeCryptX('0h1p2v3o1j1o1f1A2i3u0u1f2p0e2\/1i1p0e3y3h2n2j2q1g201e1f')\">&#104;&#111;tli&#110;e&#64;&#103;&#114;u&#101;&#110;e-ho&#101;ve&#108;&#104;of.d&#101;<\/a><\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><b>Termine: Jeden 3. Montag im Monat, 20:00 im Hotel Victoria, weitere Termine unter <\/b><\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p><a href=\"http:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\"><b>www.gruene-hoevelhof.de<\/b><\/a><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Wirtschaft<\/h1>\n<p>Die H\u00f6velhofer Wirtschaft tr\u00e4gt nachhaltig zur Finanzierung der Gemeinde bei. Sie ist breit aufgestellt, und wir sehen einen f\u00fcr die B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger wertvollen Mix aus kleineren, mittleren und gr\u00f6\u00dferen Betrieben. Diese Ansiedlungspolitik soll beibehalten werden. Unternehmen m\u00fcssen in ihrer Entwicklung unterst\u00fctzt werden. Dazu geh\u00f6rt auch ein intelligentes Fl\u00e4chenmanagement.<\/p>\n<h2><b>Zukunft des fl\u00e4chenintensiven Gewerbes<\/b><\/h2>\n<p>Seit vielen Jahren ist die Begrenzung der f\u00fcr das Gewerbe ausweisbaren Fl\u00e4chen bekannt. Wir haben den Eindruck, dass dieses jedoch nahezu ignoriert und die bisher vorhandenen Fl\u00e4chen ohne weitere Auflagen \u201cverprasst\u201d wurden. Jetzt steht H\u00f6velhof an dem Punkt, an dem ein fl\u00e4chenm\u00e4\u00dfiges Wachstum nicht mehr m\u00f6glich ist und es fehlt an Ideen, wie mit dieser Begrenzung umgegangen werden kann.<\/p>\n<p>Verwaltung, Gewerbetreibende und Politik sind aufgefordert, intelligente L\u00f6sungen zu finden, um den Fl\u00e4chenbedarf zu befriedigen. So ist es unserer Meinung nach nicht nachvollziehbar, dass wertvolle Fl\u00e4chen einzig und allein als Parkpl\u00e4tze dienen. Entweder m\u00fcssen zentrale Parkh\u00e4user in Gewerbegebieten angelegt werden oder die PKW m\u00fcssen auf oder unter den Firmengeb\u00e4uden abgestellt werden. Es muss gepr\u00fcft werden, inwieweit sich eine derartige Nutzung nachtr\u00e4glich durchf\u00fchren l\u00e4sst. F\u00fcr weitere Bauten sollten Parkpl\u00e4tze f\u00fcr Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter fl\u00e4chenvertr\u00e4glich und nachhaltig angelegt werden. Dies ist in anderen St\u00e4dten l\u00e4ngst g\u00e4ngige Praxis.<\/p>\n<p>Dort, wo es in die Breite nicht mehr geht, muss dar\u00fcber nachgedacht werden, \u00a0wie es in die H\u00f6he gehen kann. Wir sind sicher, dass in den meisten F\u00e4llen eine mehrgeschossige Produktion m\u00f6glich ist. \u00a0Wir Gr\u00fcnen werden von der Verwaltung einen entsprechenden Aktionsplan einfordern, um zu eruieren, \u00a0welche Fl\u00e4chen wie nutzbar sind. Auch so wollen wir alle Gewerbetreibenden darin unterst\u00fctzen, m\u00f6gliche \u00a0Erweiterungen in H\u00f6velhof umzusetzen. Ebenso sollte genau gepr\u00fcft werden, ob wirklich alle Fl\u00e4chen genutzt werden. M\u00f6gliche Leerst\u00e4nde in Gewerbegebieten m\u00fcssen mit Unterst\u00fctzung der Gemeinde vermittelt werden.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich unterst\u00fctzen wir jegliche Form der interkommunalen Gewerbegebiete. Hier werden auch aufgrund des Abzugs der Briten erhebliche Fl\u00e4chen in der Umgebung frei. Die Gemeinde H\u00f6velhof muss aktiv werden und die Zusammenarbeit einleiten.<\/p>\n<p>Au\u00dferdem erscheint es ratsam, mit den benachbarten Kommunen und Kreisen einen runden Tisch \u201cFl\u00e4chenpool\u201d zu initiieren. Eine gemeinsame Vermarktung vorhandener und zu entwickelnder Gewerbefl\u00e4chen verringert den Konkurenzdruck der Kommunen untereinander und erh\u00f6ht das Vermittlungspotential von Leerst\u00e4nden und Brachen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h2><b>Dienstleistung und Einzelhandel im Kernort und den Ortsteilen<\/b><\/h2>\n<p>Zur Wirtschaft geh\u00f6ren auch der Einzelhandel und die Dienstleitungsunternehmen aller Art in den Ortsteilen und dem Kernort. Hier ist alles daranzusetzen, gerade in den Orteilen die entsprechende Infrastruktur zu erhalten, wo m\u00f6glich zu erweitern. Sowohl im Kernort als auch in den Ortsteilen muss die Verwaltung Unterst\u00fctzungsarbeit zur Vermeidung von Leerst\u00e4nden leisten. Nur so erhalten wir lebendige Ortszentren.<\/p>\n<p>Das Ortskernkonzept H\u00f6velhof 2020 tragen wir Gr\u00fcnen mit, auch weil es dem Einzelhandel und den Dienstleistungen dient. Wir begr\u00fc\u00dfen die Umsetzung des von uns angeregten modernen \u201c<a href=\"http:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Shared_Space\">Shared Space<\/a>\u201d Konzepts in der Poststra\u00dfe und streben eine Umsetzung auch in anderen Stra\u00dfen an.<\/p>\n<p>Zus\u00e4tzlich wollen wir die Potentiale in den Ortsteilen eruieren und f\u00f6rdern.<\/p>\n<h2><b>Tourismus entwickeln<\/b><\/h2>\n<p>H\u00f6velhof ist eingebettet in eine wundersch\u00f6ne Landschaft. Schon heute finden viele Touristen und Touristinnen aus verschiedensten Gr\u00fcnden ihren Weg zu uns. Dies wollen wir erhalten und weiter ausbauen.<\/p>\n<p>Den gr\u00f6\u00dften Zusatznutzen k\u00f6nnte H\u00f6velhof aus einem Nationalpark Senne ziehen. Hier w\u00fcrde der bereits heute gut frequentierte Ems-Radweg zur Verbindung zwischen zwei Nationalparks aufgewertet, was die Aufenthaltsdauer der Fahrradfahrerinnen und Fahrradfahrer erheblich erh\u00f6hen k\u00f6nnte.<\/p>\n<p>Eine zus\u00e4tzliche Vermarktung von \u201cZubringerradwegen\u201d auf die Ems-Route dient dem gleichen Zweck.<\/p>\n<p>Eine Erh\u00f6hung der \u00dcbernachtungszahlen in H\u00f6velhof nutzt dem Gastgewerbe ebenso wie dem Einzelhandel und der Handwerkerschaft. Das wollen wir, die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen, unterst\u00fctzen.<\/p>\n<h1>Verkehr<\/h1>\n<p>Die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen wollen, dass H\u00f6velhof durch ein zukunftsorientiertes Verkehrskonzept nachhaltig an Attraktivit\u00e4t gewinnt. Dies reicht von einer optimalen Anbindung mit \u00f6ffentlichen Verkehrsmitteln sowie sicheren und z\u00fcgig befahrbaren Fahrradrouten bis hin zu einer bedarfsgerechten Erreichbarkeit \u00fcber die Stra\u00dfe.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h2><b>Fu\u00df- und Radwege <\/b><\/h2>\n<p>Grunds\u00e4tzlich soll die Nutzung unserer Verkehrswege an den schw\u00e4chsten Verkehrsteilnehmern orientiert sein. Das bedeutet, dass die Sicherheit der B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen zu Fu\u00df und auf dem Rad Vorrang vor allem hat. Jede Bauma\u00dfnahme im Verkehrsbereich soll dieser Pr\u00e4misse gerecht werden.<\/p>\n<p>Wir wollen Fahrradstra\u00dfen an sinnvollen Standorten einrichten. Sie sollen selbstverst\u00e4ndlich f\u00fcr PKW und LKW-Anliegerverkehr freigegeben werden. Sinnvolle Standorte sind vor allem die Stra\u00dfen vor Schulen und in der Umgebung von Altenheimen.<\/p>\n<h2><b>Bus und Bahn<\/b><\/h2>\n<p>Zus\u00e4tzlich wollen wir die Busfahrpl\u00e4ne innerorts \u00fcberpr\u00fcfen. Innerorts bedeutet selbstverst\u00e4ndlich innerhalb der Gesamtgemeinde, also alle Ortsteile eingeschlossen. Unser Ziel ist es, die Ortsteile so miteinander zu verbinden, dass eine Mobilit\u00e4t ohne PKW m\u00f6glich ist. Wir werden hierzu auch Initiativen f\u00fcr B\u00fcrgerbusse unterst\u00fctzen!<\/p>\n<p>Weiterhin wollen wir die Busfahrpl\u00e4ne interkommunal optimiert wissen. Daf\u00fcr werden wir uns auf den entsprechenden Ebenen einsetzen. Die Verbindungen in die umliegenden St\u00e4dte und Gemeinden m\u00fcssen einwohner- und wirtschaftsfreundlich gestaltet sein. Einwohnerfreundlich insofern, als dass jede und jeder zu den notwendigen Zeiten nach H\u00f6velhof kommen kann, um ggf. seiner Arbeit nachzugehen. Wirtschaftsfreundlich insofern, als dass es z.B. den Unternehmen in den H\u00f6velhofer Gewerbegebieten nicht zuzumuten ist, wertvolle Fl\u00e4chen f\u00fcr Parkpl\u00e4tze vorzuhalten anstatt sie f\u00fcr notwendige Erweiterungen zu nutzen.<\/p>\n<p>Gute Busverbindungen nach H\u00f6velhof unterst\u00fctzen auch den Einzelhandel, der somit besser um Kundschaft aus den Nachbargemeinden werben kann.<\/p>\n<p>Optimierte Verbindungen in die St\u00e4dte Paderborn und Bielefeld verbessern auch die Situation von jungen Menschen, die dort dann nicht nur die Universit\u00e4ten besuchen k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass die Nutzung des \u00d6ffentlichen Nahverkehrs f\u00fcr alle B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen bezahlbar wird. Es kann nicht sein, dass eine einfache Fahrt von H\u00f6velriege nach Schlo\u00df Holte 4,60 Euro oder von H\u00f6velhof nach Sennelager 4,80 Euro kostet. Dies trifft besonders Kinder bzw. Jugendliche ab dem 14. Lebensjahr, die gezwungen sind, die weiterf\u00fchrenden Schulen in den Nachbargemeinden, zum Beispiel Schlo\u00df Neuhaus, Delbr\u00fcck oder Schlo\u00df Holte zu besuchen und deren FreundInnen und Mitsch\u00fclerInnen nicht in H\u00f6velhof leben.<\/p>\n<h2><b>PKW und LKW<\/b><\/h2>\n<p>Wir setzen uns auf allen politischen Ebenen daf\u00fcr ein, \u00a0dass der Mautvermeidungsverkehr und der LKW-Durchgangsverkehr nicht mehr durch den Ort, sondern \u00fcber die Autobahn flie\u00dfen. Auch der reine PKW-Durchgangsverkehr nutzt unserer Gemeinde nicht, er macht sie im Gegenteil erheblich unattraktiver. Daher wollen wir versuchen, auch diesen Verkehr zu verringern. M\u00f6glicherweise ist eine Reduzierung der Geschwindigkeit auf 30 km\/h auf der Schlo\u00dfstra\u00dfe\/Paderborner Stra\u00dfe der richtige Weg, um dieses Ziel zu erreichen. Wir werden die Verwaltung beauftragen, \u00a0eine Umsetzung zu pr\u00fcfen.<\/p>\n<h1>Soziales<\/h1>\n<p>Gr\u00fcne Sozialpolitik soll stets der Verbesserung der wirtschaftlichen und sozialen Situation aller Bev\u00f6lkerungsgruppen dienen. Sie \u00fcbt Vorsorge, Benachteiligungen gar nicht erst entstehen zu lassen. Daher liegt auch ein Schwerpunkt im Bildungsbereich, den Sie in diesem Programm unter \u201cSchule\u201d finden.<\/p>\n<h2><b>Barrierefreiheit<\/b><\/h2>\n<p>Wir setzen uns f\u00fcr eine barrierefreie Gemeinde ein, damit Menschen mit und ohne Handicap gleichberechtigt miteinander leben k\u00f6nnen. Dies beginnt bei der Gestaltung der Verkehrsr\u00e4ume und geht bis zu den Ver\u00f6ffentlichungen der Gemeinde im Internet. Wir m\u00f6chten dies durch Vertreterinnen und Vertreter von Behindertenverb\u00e4nden evaluieren lassen und dadurch Schwachstellen entdecken, um dann konkrete Verbesserungen vornehmen zu k\u00f6nnen. Ziel ist eine in jeder Hinsicht barrierefreie Kommune.<\/p>\n<h2><b>Bewegte Kommune \u2013 Kommune in Bewegung<\/b><\/h2>\n<p>Sport ist f\u00fcr die Gesundheit und das Wohlbefinden jedes Menschen wichtig und leistet einen wesentlichen Beitrag zum sozialen Zusammenhalt in unserer Gemeinde.<\/p>\n<p>Die \u00f6ffentliche Sportf\u00f6rderung wird in Deutschland zu 80% von den Kommunen getragen, d.h. die Kommunen sind der Anker des organisierten Sports in diesem Land und auch in H\u00f6velhof. Zudem ist der organisierte Sport einer der gr\u00f6\u00dften Tr\u00e4ger b\u00fcrgerschaftlichen Engagements und wichtige Kraft der au\u00dferschulischen Jugendarbeit.<\/p>\n<p>Sport und Kommune k\u00f6nnen sich in vielerlei Hinsicht gegenseitig bereichern, denn Sport ist mehr als Tore und Rekorde. Die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen begreifen dieses als wichtigen kommunalen Standortfaktor. F\u00fcr uns ist es eine kommunale Querschnittsaufgabe mit gesellschaftlichen Bez\u00fcgen weit \u00fcber den klassischen Wettkampfsport hinaus: Gesundheit, Umwelt- und Klimaschutz, Bildung, Integration, demographischer Wandel und Inklusion sind nur einige Beispiele f\u00fcr das weite Spektrum des Querschnittthemas Sport. Dabei denken wir auch den vereinsungebundenen Sport mit. Auch er ist ein Garant f\u00fcr eine lebendige Gesellschaft. Fest steht f\u00fcr uns: Die Lebensqualit\u00e4t in unserer Gemeinde bemisst sich auch an ihren Bewegungsfreir\u00e4umen. Nutzungsgeb\u00fchren f\u00fcr Sportst\u00e4tten, die durch andere Gemeinden bereits erhoben werden, lehnen wir ab.<\/p>\n<p>Kommune und organisierter Sport stehen vor vielen gemeinsamen Herausforderungen. Deshalb halten wir es f\u00fcr notwendig, diese Herausforderungen mehr als bisher zusammen zu denken. Vernetztes Denken in der Planung: Schulentwicklung, Gemeindeentwicklung, Jugendhilfe auf Kreisebene, kommunale Gesundheitskonferenz auf Kreisebene, Quartiersmanagement \u2013 dies sind alles Bereiche, in denen auch der organisierte Sport einen Beitrag leisten kann und als starker Partner begriffen werden sollte, der auch starke Unterst\u00fctzung der Gemeinde erhalten soll.<\/p>\n<h2><b>Generationenpolitik<\/b><\/h2>\n<p>H\u00f6velhof ist ein lebenswerter Ort f\u00fcr Menschen jeden Alters und soll ein solcher bleiben. Die Ausstattung mit sozialen Einrichtungen muss nachhaltig und zukunftsorientiert sein. Das Sicherstellen ausreichender Kindergartenpl\u00e4tze dient der kindlichen Bildung ebenso, wie es die Chancengleichheit der M\u00fctter und V\u00e4ter in der beruflichen Entwicklung gew\u00e4hrleistet.<\/p>\n<p>Wir wollen den Jungendlichen in unserer Gemeinde ausreichend M\u00f6glichkeiten zur Freizeitgestaltung bieten. Daher werden wir die Vereinslandschaft unterst\u00fctzen, aber auch daf\u00fcr Sorge tragen, dass sie in die benachbarten St\u00e4dte eine gute Verbindung mit \u00f6ffentlichen Verkehrsverbindungen vorfinden.<\/p>\n<p>In H\u00f6velhof leben Menschen vom Kindes- bis zum Rentenalter oft unter einem Dach. Dieser Generationenzusammenhalt soll durch progressive Quartiersarbeit Unterst\u00fctzung erhalten. Das Caritas-Altenzentrum H\u00f6velhof bietet eine M\u00f6glichkeit, um Menschen, die auf Pflege angewiesen sind, dass Wohnen in ihrer gewohnten Umgebung zu erm\u00f6glichen. Hier wird gute Arbeit geleistet.<\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus denken wir auch an den Aufbau von Senioren-WGs ebenso wie an Mehrgenerationenh\u00e4user. Hier wird die Gemeinde, der Kreis Paderborn und ggf. das Caritas-Altenzentrum H\u00f6velhof Unterst\u00fctzungsarbeit leisten m\u00fcssen.<\/p>\n<p>Wir sehen den demografischen Wandel nicht als Schrecken. Es ist gut, alt zu werden, f\u00fcr jeden pers\u00f6nlich und auch f\u00fcr die Gesellschaft, die die Erfahrung des Alters nutzen muss und wird. Au\u00dferdem wird der Handel und die Dienstleistungsbranche die Wirtschaftskraft der Seniorinnen und Senioren zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Schule<\/h1>\n<p>An unseren Schulen soll jedes Kind Wertsch\u00e4tzung erfahren und unabh\u00e4ngig von seiner kulturellen oder sozialen Herkunft seine Talente und Entwicklungsm\u00f6glichkeiten voll entfalten k\u00f6nnen. Deshalb setzen wir Gr\u00fcne uns f\u00fcr gut ausgestattete Schulen ein, die f\u00fcr alle Kinder offen sind und sie sowohl individuell als auch in der Gemeinschaft f\u00f6rdern.<\/p>\n<p>Um dieses Ziel zu erreichen, brauchen wir eine zukunftsweisende Schulentwicklungsplanung. Diese muss darstellen, wie unsere Schullandschaft in den kommenden Jahren aussehen soll. Dies bedeutet f\u00fcr uns Gr\u00fcne:<\/p>\n<ul>\n<li>Bildung bewirkt Pers\u00f6nlichkeitsentwicklung und ist damit mehr als die Vermittlung von Fachwissen<\/li>\n<li>Eine Schule muss die Vielfalt unserer Gesellschaft wertsch\u00e4tzen und widerspiegeln<\/li>\n<li>Dass p\u00e4dagogische Konzepte an unseren Schulen eingesetzt werden, die unsere Kinder fit f\u00fcr die Zukunft machen und dabei neue Erkenntnisse ber\u00fccksichtigen<\/li>\n<li>Dass wir uns f\u00fcr bedarfsgerechte Ganztagspl\u00e4tze von guter Qualit\u00e4t einsetzen<\/li>\n<li>Dass Schulen durch SchulsozialarbeiterInnen unterst\u00fctzt werden m\u00fcssen<\/li>\n<li>\u201eKurze Beine, kurze Wege\u201c muss f\u00fcr alle Grundschulkinder umgesetzt werden<\/li>\n<\/ul>\n<p>Wir wollen aus den Erfahrungen der Paderborner Schulen sch\u00f6pfen, die teils seit Jahrzehnten l\u00e4ngeres gemeinsames Lernen und gemeinsamen Unterricht von behinderten und nicht behinderten Kindern anbieten.<\/p>\n<h2><b>Schule im Aufbruch<\/b><\/h2>\n<p>Die Untersuchungen und Erfahrungen der letzten Jahre und Jahrzehnte haben gezeigt, dass sich Schule und damit auch das Schulsystem ver\u00e4ndern m\u00fcssen, um den neuen Anforderungen an das Lernen und dem anschlie\u00dfenden Berufsleben gerecht zu werden.<\/p>\n<p>Auch wir Gr\u00fcne in H\u00f6velhof pl\u00e4dieren daf\u00fcr, die Schullandschaft in unserem Ort um eine Schulform zu bereichern. Die Sekundarschule ist die Chance, alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler in ihrer individuellen Entwicklung zu unterst\u00fctzen. Etliche Studien belegen, dass das gemeinsame Lernen von Vorteil ist, denn jedes Kind hat St\u00e4rken und Schw\u00e4chen, die ihm beim gemeinsamen Lernen zu einer besseren Leistung verhelfen. Kinder, die in einigen Bereichen individuelle F\u00f6rderung ben\u00f6tigen, profitieren von ihren Mitsch\u00fclern, die ihr Wissen und ihre F\u00e4higkeiten an sie weitergeben.<\/p>\n<p>Eltern, die ihren Kindern mehr Zeit zum gemeinsamen Lernen geben m\u00f6chten, haben die M\u00f6glichkeit, ihre Kinder an einer Sekundarschule (bis Klasse 10) oder einer Gesamtschule (bis zum Abitur) anzumelden. Mit einer l\u00e4nger offen gehaltenen Schullaufbahn haben die Kinder dann gr\u00f6\u00dfere Chancen, ihren individuellen Schulabschluss zu erwerben und erlangen in h\u00f6herem Anteil die Hochschulreife. Wir wollen jeder einzelnen Sch\u00fclerin und jedem einzelnen Sch\u00fcler die Chance geben, ihre Potentiale optimal auszunutzen.<\/p>\n<h2><b>Ausreichende Ganztagspl\u00e4tze von guter Qualit\u00e4t<\/b><\/h2>\n<p>Wir Gr\u00fcne fordern einen verl\u00e4sslichen und bedarfsgerechten Ausbauplan f\u00fcr den Ganztag an allen Schulformen. Dabei fordern wir r\u00e4umlich, s\u00e4chlich, personell und konzeptionell gut ausgestattete Ganztagsangebote. Zum Ausbau zur Ganztagsschule geh\u00f6ren Schulmensa und K\u00fcche, Ruhezonen, mehr Bewegungsm\u00f6glichkeiten, eine bessere Aufenthaltsqualit\u00e4t in den R\u00e4umen und gute Arbeitspl\u00e4tze f\u00fcr Lehrerinnen und Lehrer.<\/p>\n<p>Qualitativ gute Ganztagsschulen leisten durch Hausaufgabenbetreuung und durch ein breites kulturelles und sportliches Angebot einen wichtigen Beitrag zur Chancengleichheit und schaffen Teilhabem\u00f6glichkeiten. Zudem schafft der Ganztag an Schulen eine bessere Vereinbarkeit von Familie und Beruf.<\/p>\n<p>Eltern bestimmter Berufsgruppen brauchen auch dar\u00fcber hinaus mehr Flexibilit\u00e4t in der Betreuung ihrer Grundschulkinder. Die offene Ganztagsgrundschule schlie\u00dft in der Regel um 16 Uhr. Bedarfsgerecht m\u00fcssen anschlie\u00dfende flexible Betreuungsm\u00f6glichkeiten geschaffen werden.<\/p>\n<h1>Umwelt<\/h1>\n<p>Die Bewahrung einer lebenswerten Umwelt f\u00fcr kommende Generationen geh\u00f6rt f\u00fcr B\u00dcNDNIS 90\/DIE GR\u00dcNEN zum Kern der politischen Arbeit. Im H\u00f6velhofer Rat ist Umweltschutz bisher ein unwichtiges und meist st\u00f6rendes Randthema. Der zust\u00e4ndige Ausschuss im Rat nennt sich zwar \u201eBau- und Umweltausschuss\u201c, war aber in der Vergangenheit zumeist sehr einseitig auf das \u201eBauen\u201c ausgerichtet. Das wollen und m\u00fcssen wir \u00e4ndern. Dies gilt sowohl f\u00fcr die allgemeinen Planungsaufgaben im Rat, wie Bauleitplanung und Fl\u00e4chennutzungspl\u00e4ne, als auch f\u00fcr konkrete Einzelthemen.<\/p>\n<h2><b>Baum- und Waldschutz<\/b><\/h2>\n<p>Die H\u00f6velhofer W\u00e4lder sind die gr\u00fcne Lunge der Gemeinde und geh\u00f6ren allen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern. Sie stehen f\u00fcr weitere Gewerbegebiete nicht zur Verf\u00fcgung. Dies gilt ausdr\u00fccklich f\u00fcr beide Teile des Waldes an der Bielefelder Stra\u00dfe. Der westliche Teil (Richtung H\u00f6velriege) wurde im Zuge der letzten Gewerbegebietserweiterung als Kompensationsfl\u00e4che ausgewiesen. Statt also eine Abholzung zugunsten weiterer Gewerbeansiedlungen zu betreiben, muss die damals von der Gemeinde zugesagte \u201c\u00f6kologische Aufwertung&#8220; f\u00fcr dieses Waldst\u00fcck umgesetzt werden. In diesem Zusammenhang schlagen wir vor, neben einer gezielten Aufforstung neue Wander- und Laufwege einzurichten und auch diesen Teil des H\u00f6velhofer Waldes f\u00fcr alle H\u00f6velhofer erlebbar zu machen.<\/p>\n<p>Auch innerhalb der Bebauung sind B\u00e4ume nicht nur belebende Elemente, die zur Versch\u00f6nerung des Orts- und Landschaftsbildes beitragen. Insbesondere \u00e4ltere B\u00e4ume tragen viel mehr zur Verbesserung des lokalen Mikroklimas und zur biologischen Vielfalt bei. In allen Ortsteilen gibt es z.B. Alleen oder Baumbest\u00e4nde, die besonders wertvoll und sch\u00fctzenswert sind. Deshalb fordern wir seit Langem eine Baumschutzsatzung f\u00fcr H\u00f6velhof. Diese ist im Gegensatz zu Nachbarkommunen in H\u00f6velhof nicht existent. Eine solche Satzung verhindert keineswegs notwendige Pflegeaktivit\u00e4ten, aber sie stellt klare Regeln auf, an die sich B\u00fcrger und Verwaltung zu halten haben.<\/p>\n<h2><b>Gesunde Landwirtschaft<\/b><\/h2>\n<p>H\u00f6velhof ist von jeher l\u00e4ndlich strukturiert und liegt in einer von b\u00e4uerlichen Familienbetrieben gepr\u00e4gten Kulturlandschaft. Die wirtschaftliche Situation vieler H\u00f6fe ist unter anderem durch Preisverfall und Konkurrenzdruck seit Jahren sehr schwierig. Immer mehr Betriebe suchen den Ausweg aus dieser Misere in immer gr\u00f6\u00dferen Mastanlagen. Wir halten dies nicht nur f\u00fcr einen \u00f6konomischen Irrweg, der auch aus Tierschutzgr\u00fcnden bedenklich ist, sondern sehen auch konkretes Gefahrenpotenzial f\u00fcr die in der Umgebung lebenden Menschen. Die G\u00fcllemengen in solchen Gro\u00dfbetrieben k\u00f6nnen nicht mehr auf den \u00c4ckern ausgebracht werden, ohne durch eine hohe Nitratbelastung das Grundwasser zu gef\u00e4hrden. Die Tierhaltung in derart gro\u00dfen St\u00e4llen ist oftmals nur wirtschaftlich m\u00f6glich, indem Antibiotika zum Schutz vor Tierkrankheiten in solchen Mengen verwendet werden, dass Medikamentenr\u00fcckst\u00e4nde in der G\u00fclle landen, die wiederum Ackerboden und Grundwasser belasten und langfristig negative Auswirkungen haben. Deshalb wollen wir, dass in allen Planungsvorhaben die Auswirkungen von Betriebserweiterungen nicht nur wirtschaftlich betrachtet werden, sondern auch der Emissions-, Umwelt- und Tierschutz \u00a0ber\u00fccksichtigt wird. Selbstverst\u00e4ndlich lehnen wir jeglichen Einsatz von gentechnisch ver\u00e4nderten Pflanzen und Futtermitteln ab. Dieser w\u00e4re nicht nur ein \u201eFreilandversuch\u201c mit nicht r\u00fcckholbaren Folgen, sondern ein weiterer wirtschaftlicher Irrweg, der die Landwirte in eine teure und folgenschwere Abh\u00e4ngigkeit f\u00fchren kann.<\/p>\n<p>Wir wollen, dass hier in H\u00f6velhof mehr moderne und entwicklungsf\u00e4hige b\u00e4uerliche Landwirtschaft ihren Platz findet und unterst\u00fctzen dabei besonders die auf nachhaltiges Wirtschaften ausgerichteten Betriebe. Sie ben\u00f6tigen aber auch von anderer Seite Unterst\u00fctzung. Jeder Hektar Ackerfl\u00e4che, der zu Siedlungs- oder Gewerbefl\u00e4che umgewandelt wird, fehlt f\u00fcr die landwirtschaftliche Bewirtschaftung und erh\u00f6ht die Fl\u00e4chenkonkurrenz (und damit die Preise f\u00fcr Pachtfl\u00e4chen). Deshalb hilft eine Reduzierung des allgemeinen Fl\u00e4chenverbrauchs f\u00fcr Siedlungs- und Gewerbegebiete auch den b\u00e4uerlichen Familienbetrieben. Verbraucher m\u00fcssen sich kritisch fragen, ob durch das Einkaufsverhalten der Trend zu Gro\u00dfbetrieben nicht gef\u00f6rdert wird. Wir unterst\u00fctzen deshalb alle M\u00f6glichkeiten, eine lokale Vermarktung z.B. \u00fcber den Einzel- oder Fachhandel zu organisieren und eine immer gr\u00f6\u00dfere Anzahl von Verbrauchern f\u00fcr unsere heimischen landwirtschaftlichen Betriebe zu gewinnen. Wenn die Gemeinde \u00e4hnlich gro\u00dfe Anstrengungen wie beim Tourismus-Marketing unternehmen w\u00fcrde, m\u00fcsste es doch m\u00f6glich sein, die Dachmarke \u201eSenne Original\u201c als Marketinginstrument f\u00fcr die lokale Landwirtschaft weiter auszubauen.<\/p>\n<h2><b>Die Senne bewahren und f\u00fcr Menschen wieder erlebbar machen<\/b><\/h2>\n<p>Mit dem Schutz von lebenswerter Umwelt und Natur k\u00f6nnen wir direkt vor unserer Haust\u00fcr anfangen. In der ehemaligen Kulturlandschaft der Senne hat sich unter der Abschottung durch das Milit\u00e4r in den vergangenen 100 Jahren ein Juwel an Artenvielfalt, selten gewordener Biotope und landschaftlicher Sch\u00f6nheit entwickelt. Gleichzeitig aber wurden und werden wir als B\u00fcrger der Region aus diesem Gebiet ausgesperrt. Nach der Ank\u00fcndigung der britischen Streitkr\u00e4fte, die Senne in rund f\u00fcnf Jahren verlassen zu haben, bietet sich nun eine einmalige Chance. Ein Nationalpark in der Senne bietet die M\u00f6glichkeit, diesen Naturschatz bei gr\u00f6\u00dftm\u00f6glicher Bewahrung und Erhaltung der Natur f\u00fcr die Menschen der Region, aus NRW und ganz Deutschland zu \u00f6ffnen und erlebbar zu machen. Nur ein Nationalpark kann im Rahmen der Managementzonen diese Landschaft wirksam und dauerhaft sch\u00fctzen und erhalten. Behutsame Pflegema\u00dfnahmen stellen sicher, dass die Einzigartigkeit der Senne mit ihrer Biotopvielfalt einschlie\u00dflich der offenen Heidefl\u00e4chen bewahrt bleibt.<\/p>\n<p>Wir unterst\u00fctzen deshalb ausdr\u00fccklich den seit 2005 bestehenden einstimmigen Beschluss des Landtages, in der Senne nach Abzug der britischen Streitkr\u00e4fte einen Nationalpark einzurichten. Wir tun dies in der Verpflichtung, den nachfolgenden Generationen diesen Naturschatz zu erhalten. Wir sind davon \u00fcberzeugt, dass (im Vergleich zu anderen Schutzformen) ein Nationalpark die gr\u00f6\u00dften positiven Auswirkungen auf Gastronomie, Handel und Wirtschaft in H\u00f6velhof haben wird. Wir wollen die B\u00fcrger \u00fcber die Nationalparkidee informieren und die Chancen, die sich aus der Nationalparkplanung ergeben, nutzen und \u00a0an der Umsetzung mitarbeiten.<\/p>\n<h2><b>Energie und Ressourcen<\/b><\/h2>\n<p>Gr\u00fcne Politik hat seit jeher eine \u00f6kologisch sinnvolle Energieversorgung im Blick. \u00d6kologisch sinnvoll sind weder Atomkraft noch Kohlekraft. Erneuerbare Energien dagegen schon.<\/p>\n<p>Auf H\u00f6velhofer Gemeindegebiet befinden sich zwei Windkraftanlagen und nat\u00fcrlich einige Solaranlagen. Dass so die auch von der Bundesregierung angestrebte Energiewende nicht erreicht werden kann, ist unumstritten. H\u00f6velhof muss aber auch etwas vom Kuchen der Energiewende abbekommen, denn dezentrale Energieerzeugung durch Windkraft, sp\u00fclt immer auch erhebliche Steuereinnahmen in die Gemeindekasse.<\/p>\n<p>Daher werden die Gr\u00fcnen sich daf\u00fcr einsetzen, entsprechende Gebiete auf H\u00f6velhofer Gemeindegebiet auszuweisen, um B\u00fcrgerwindanlagen eine Chance zu geben . Uns ist es ausgesprochen wichtig, dass nicht nur Einzelne Geld durch Wind verdienen k\u00f6nnen, sondern alle H\u00f6velhofer B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger, die daran teilhaben m\u00f6chten. Die zus\u00e4tzlichen Steuereinnahmen werden den H\u00f6velhofer Haushalt entlasten. So haben alle Spa\u00df an Windenergie.<\/p>\n<p>Nicht nur Wind sondern auch Solarfl\u00e4chen z.B. auf D\u00e4chern sind erneut zu pr\u00fcfen. Auch durch Zusammenarbeit mit der Wirtschaft k\u00f6nnen neue Potentiale f\u00fcr D\u00e4cher und Fl\u00e4chen erschlossen werden.<\/p>\n<p>Deswegen werden wir alle Energiegenossenschaften unterst\u00fctzen und die gemeindliche Verweigerungshaltung in der Energiegenossenschaft Delbr\u00fcck-H\u00f6velhof aufgeben, die dazu gef\u00fchrt hat, dass z.B. in Windenergie nicht investiert werden kann.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<p>Wir wollen auch neue Wege in der Energiegewinnung gehen. Zum Beispiel wollen wir pr\u00fcfen, welche M\u00f6glichkeiten es in H\u00f6velhof gibt, um Energie\/W\u00e4rme aus Abwasser zu gewinnen. Es fallen so t\u00e4glich aus allen Haushalten einige \u00a0hunderttausende Liter Abwasser an, die selbst in kalten Wintermonaten mit mindestens 10 \u00b0C als Energiequelle zur Verf\u00fcgung stehen. Diese Energie kann an vielen Standorten effizient zum klimafreundlichen Heizen und K\u00fchlen gr\u00f6\u00dferer Geb\u00e4ude genutzt werden.<\/p>\n<p>Energiepolitik hei\u00dft aber auch Energiesparen! Wir werden allen \u00f6ffentlichen Einrichtungen ehrgeizige Ziele setzen, den Energieverbrauch zu senken. Dies kann auch durch Energiesparwettbewerbe gestaltet werden. Das eingesparte Geld kann z.B. einer Schule f\u00fcr andere Investitionen zur Verf\u00fcgung gestellt werden. Der Kreis Paderborn hat so beachtliche Einsparpotentiale zu Tage gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Auch liegt uns ein papierloser Rat der Gemeinde H\u00f6velhof sehr am Herzen. Derzeit wird erhebliche Zeit in die Vorbereitung der Ratsunterlagen aufgrund des notwendigen Ausdruckens und Kopierens gesteckt. Hier werden vom Papierverbrauch bis zum Aufwand der Zusammenstellung erhebliche Ressourcen verschwendet. Wir schlagen vor, dass den Ratsmitgliedern auf Wunsch auch die Vorlagen digital zur Verf\u00fcgung gestellt werden bis hin zur kompletten Umstellung und dem Einsatz weiterer moderner Medien.<\/p>\n<p>Neben dem Rat sollte auch die Kommune immer mehr papierlos werden. Hier k\u00f6nnen Konzepte des Rechenzentrums GKD genutzt werden, die derzeit bei der Stadtverwaltung Paderborn eingef\u00fchrt werden. Hierdurch kommt es langfristig zu Kosteneinsparungen innerhalb der Kommune durch die Verminderung des Papierverbrauches, aber auch durch einen Wegfall der Suche nach Akten und Dokumenten durch die Mitarbeiter.<\/p>\n<p dir=\"ltr\"><strong><strong>\u00a0<\/strong><\/strong><\/p>\n<h1><\/h1>\n<h1>Frauen<\/h1>\n<p>Bis heute sind Frauen in den meisten gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Bereichen unterrepr\u00e4sentiert. Dies trifft besonders f\u00fcr die Gemeindeverwaltung in H\u00f6velhof und in der Kommunalpolitik zu. In H\u00f6velhof sind alle Amtsleiter ausschlie\u00dflich M\u00e4nner. Auch alle stellvertretenden Amtsleiterpositionen haben M\u00e4nner inne. Ebenfalls ist die Stabstelle Marketing, die auf Amtsleiterebene angesiedelt ist, von einem Mann besetzt. Dagegen sind die schlechter bezahlten Stellen fast ausschlie\u00dflich bzw. \u00fcberwiegend von Frauen besetzt.<\/p>\n<p>Es ist schwer vorstellbar und statistisch gesehen eher abwegig, dass es bisher nicht m\u00f6glich war, auch eine der bisher schon in der Verwaltung t\u00e4tigen Frauen bei der Stellenbesetzung zu ber\u00fccksichtigen oder es keine externen Bewerbungen gab.<\/p>\n<h2><b>Gleichstellung<\/b><\/h2>\n<p>Wir Gr\u00fcnen setzen uns daf\u00fcr ein, dass Frauen bei gleicher Qualifikation bevorzugt eingestellt werden. Wir treten f\u00fcr eine konsequente Frauenf\u00f6rderpolitik ein und unser Ziel ist es, dass die H\u00e4lfte der F\u00fchrungspositionen mit Frauen besetzt werden.<\/p>\n<p>F\u00fcr dieses Ziel wollen wir gemeinsam mit der \u00a0Verwaltung \u00a0und insbesondere der Gleichstellungsbeauftragten ein Konzept entwickeln, so dass Frauen auch realistisch eine Chance in H\u00f6velhof haben. Seit 1999 ist es landesgesetzlich geregelt, dass Gemeinden Frauenf\u00f6rderpl\u00e4ne haben. In H\u00f6velhof gibt es auch seit 2001 einen Frauenf\u00f6rderplan, \u00a0dennoch ist die oben geschilderte personelle Situation gegeben. Der letzte Bericht ist vom 31.12.2012, und dort wird unter allen Kapiteln festgestellt, dass die gesetzlichen Vorgaben eingehalten werden. Was tats\u00e4chlich passiert ist, erschlie\u00dft sich nicht. Eine konkretere Berichterstattung w\u00e4re w\u00fcnschenswert und hilfreich, um Probleme zu erkennen und die Situation zu ver\u00e4ndern.<\/p>\n<p>In der Gemeindevertretung in H\u00f6velhof sind von 34 Mitgliedern nur acht Frauen. Wir Gr\u00fcne setzen intern bei Wahlen zu den Gremien auf ein Frauenstatut. Dies bedeutet, dass jeweils die H\u00e4lfte der Delegierten, Gremien bzw. Organe mit Frauen zu besetzen sind. Nur, wenn Frauen nicht f\u00fcr die ihnen zustehenden Pl\u00e4tze kandidieren wollen, k\u00f6nnen auch M\u00e4nner gew\u00e4hlt werden. Diese Entscheidung bedarf allerdings der Zustimmung der Mehrheit der anwesenden weiblichen Mitglieder (Frauenvotum). Wir hoffen, dass auf diesem Wege in der Zukunft tats\u00e4chlich alle kommunalpolitischen Mandate zur H\u00e4lfte von Frauen und M\u00e4nnern besetzt werden.<\/p>\n<h2><b>Beratung<\/b><\/h2>\n<p>Wir unterst\u00fctzen spezielle Beratungsangebote an Frauen und M\u00e4dchen und fordern insoweit, dass auch in H\u00f6velhof zumindest Informationen an Frauen und M\u00e4dchen, die von Gewalt betroffen sind, zur Verf\u00fcgung gestellt werden, damit sie finanzielle Unterst\u00fctzung, Beratung und m\u00f6glicherweise auch eine Zuflucht finden k\u00f6nnen.<\/p>\n<h1>Wissen, was l\u00e4uft<\/h1>\n<p>Durch das Internet und die sozialen Netzwerke besteht heute die M\u00f6glichkeit, allen B\u00fcrgern und B\u00fcrgerinnen zeitnah Informationen aus der Kommunalpolitik zug\u00e4nglich zu machen. Wir setzen uns daf\u00fcr ein, dass B\u00fcrger und B\u00fcrgerinnen st\u00e4rker und fr\u00fcher in politische Prozesse einbezogen werden.<\/p>\n<p>Sie sollen durch die Internetseite der Gemeinde fr\u00fchzeitig \u00fcber Planungen und Probleme in der Gemeinde informiert werden. Alle Informationen, die nicht der Vertraulichkeit unterliegen, sollen den B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger \u00fcber das Internet in einem einfach zu bedienenden Portal barrierearm zug\u00e4nglich sein. So u.a. Vertr\u00e4ge, Beschl\u00fcsse, Planungen und insbesondere auch Umweltinformationen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Programm in anderen Formaten, PDF Daf\u00fcr braucht&#8217;s GR\u00dcN 10 Jahre waren die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen nicht im Gemeinderat vertreten. 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