{"id":1639,"date":"2023-05-20T11:51:19","date_gmt":"2023-05-20T09:51:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\/cms\/?p=1639"},"modified":"2023-05-20T11:51:19","modified_gmt":"2023-05-20T09:51:19","slug":"nationalpark-ist-gut-fuer-owl","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.gruene-hoevelhof.de\/cms\/nationalpark-ist-gut-fuer-owl\/","title":{"rendered":"Nationalpark ist gut f\u00fcr OWL"},"content":{"rendered":"\n<p class=\"wp-block-paragraph\">Die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen beziehen in einer Pressemitteilung klar Stellung f\u00fcr einen zweiten Nationalpark in NRW und sehen ihn in OWL als gut angesiedelt. Die geltende und breit getragene wissenschaftliche Meinung sage deutlich, dass die n\u00f6rdliche und s\u00fcdliche Egge nationalparkw\u00fcrdig sind, denn dieses Gebirge beherberge viele seltene und gesch\u00fctzte Arten. Da dieser Park ausschlie\u00dflich auf Fl\u00e4chen entwickelt werden solle, die dem Land NRW geh\u00f6ren, seien Sorgen von Land- und Forstwirten unbegr\u00fcndet. Sie k\u00f6nnten ihre Fl\u00e4chen wie bisher bewirtschaften. Und selbstverst\u00e4ndlich w\u00fcrden mit den wenigen Menschen, die objektiv Nachteile erleiden k\u00f6nnten, Gespr\u00e4che gef\u00fchrt, um konstruktive L\u00f6sungen zu finden! Ein Nationalpark sei auch von Wanderwegen durchzogen, sodass die Menschen ihn erleben k\u00f6nnen. Er sei ein Anziehungspunkt f\u00fcr Touristen, die die Sch\u00f6nheit der Natur erleben m\u00f6chten und steigere somit die Attraktivit\u00e4t der Region w\u00fcrde daher den Wirtschaftsfaktor Tourismus weiter bef\u00f6rdern.<br>Alexander L\u00f6hr, Mitglied des Vorstandes der H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen erkl\u00e4rt: \u201eWir wehren uns ausdr\u00fccklich gegen populistische Lautsprecher, die gegen einen Nationalpark in OWL wettern, nur um sich prophylaktisch gegen, wie man lesen konnte, \u201ealle kommenden Pl\u00e4ne, die jemals die benachbarte Senne betreffen k\u00f6nnten\u201c zu wenden.\u201c<br>Die Gr\u00fcnen f\u00fchren in ihrer Presseerkl\u00e4rung aus, dass die Senne derzeit unstrittig milit\u00e4risch genutzt werde und das sicherlich f\u00fcr viele Jahre. Faktisch bedeute das ein Betretungsverbot f\u00fcr alle B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrger. Inwieweit der verst\u00e4rkte \u00dcbungsbetrieb der Artenvielfalt in der Region schade, m\u00fcsse genau beobachtet werden.<br>Oliver Kaluza, Fraktionsvorsitzender der H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen, zieht folgendes Fazit: \u201eEs ist bedenklich, wenn nun konservative Ideologen die Wahlfreiheit aller kommenden Generationen einschr\u00e4nken wollen, was mit der Senne in vielen Jahren passieren soll. Mit einem \u201enein\u201c zum Nationalpark in der Egge, die Entwicklung einer ganzen Region verhindern zu wollen, nur um die eigenen, kurzfristigen Interessen umzusetzen, zeugt von einem erheblichen Ma\u00df an Egozentrik und unglaublichem Kirchturmdenken!\u201c<br>Der H\u00f6velhofer J\u00f6rg Schl\u00fcter, Mitglied der Gr\u00fcnen Kreistagsfraktion, erg\u00e4nzt: \u201eDie Messe ist l\u00e4ngst nicht gelesen! Innerhalb der CDU gibt es kreisweit durchaus Str\u00f6mungen, die sich f\u00fcr einen Nationalpark in OWL aussprechen, und das ist auch gut so! Klimawandel und Artenschwund sind die st\u00e4rksten Herausforderungen in den kommenden Jahrzehnten. Wenn wir unseren Wohlstand irgendwie erhalten wollen, m\u00fcssen wir beide Challenges gleichzeitig bew\u00e4ltigen, miteinander und nicht gegeneinander. Dazu geh\u00f6ren auch Schutzgebiete wie ein Nationalpark. Und das ein Nationalpark in OWL\u00a0 der Region auch wirtschaftlich gut tut, ist auch keine neue Erkenntnis. Alle Regionen, die einen solchen Park er\u00f6ffnen durften, haben wirtschaftlich davon profitiert. Lassen Sie uns froh und gl\u00fccklich sein, in einer Region zu leben, die derartige Hotspots der Artenvielfalt hat. Lassen Sie uns diese Werte bestm\u00f6glich sch\u00fctzen und auch das wirtschaftliche Potential daraus heben. Es gilt, die Chancen zu nutzen!\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die H\u00f6velhofer Gr\u00fcnen beziehen in einer Pressemitteilung klar Stellung f\u00fcr einen zweiten Nationalpark in NRW und sehen ihn in OWL als gut angesiedelt. 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